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Cluster Computing | ||
| Vorlesung und Seminar von Stephan Mertens und Alexander Schinner. | |||
Cluster Computing bedeutet die Nutzung mehrerer vernetzter Rechner zur Lösung einer Aufgabe, für die ein einzelner Rechner zu langsam oder zu klein wäre. Beispiele für Cluster sind Arbeitsplatzrechner in Unternehmen und Instituten, die Nachts als Parallelrechner betrieben werden oder eigens gebaute Beowulf-Cluster wie TINA am Institut für Theoretische Physik. Projekte wie SETI@home oder distributed.net betreiben sogar einen globalen Cluster, in den sich Freiwillige über das Internet einklinken und ungenutzte Rechenzeit spenden können.
Die Vorlesung bietet eine praxisorientierte Einführung in das Cluster Computing. Den Schwerpunkt bildet dabei das Message Passing Interface (MPI), ein etablierter Standard zur parallelen Programmierung, der sich besonders gut für lose gekoppelte Cluster eignet. Besprochen werden auch Funktions-Bibliotheken wie Scalapack (Lineare Algebra) oder PETSc (Differentialgleichungen) und Anwendungen wie Povray (Rendering), die sich auf Clustern einsetzen lassen. Am Ende der Vorlesung gibt es außerdem eine Anleitung, wie man ein eigenes Projekt a la SETI@home aufbereiten kann um sich die quasi unbeschränkte Rechenleistung des Internets zunutze zu machen.
Ort und Zeit:
Auf den folgenden Seiten finden Sie Materialien zur Vorlesung und weiterführende Links.
URL: http://tina.nat.uni-magdeburg.de
Sunday, January 11th 2026, 21:06:45 CET